Boom der Online-Outlet-Shops |
| Geschrieben von: Stephanie K. |
| 06. Oktober 2009 |
Sind Sie auch schon im Online-Shopping-Fieber? Der Online-Outlet-Markt boomt. Markenartikler nutzen diesen Absatzkanal immer häufiger um ihre Saisonware und Restposten an den Mann/die Frau zu bringen. Besonders beliebt sind geschlossene Shopping-Clubs, offene Online-Outlets oder gar ein eigener Markenshop.
Damit Sie sich die Dimensionen vorstellen können: Die Berliner (geschlossene) Shopping-Community brands4friends, die Saisonrestware in angekündigten Aktionen online vertreibt, wird dieses Jahr voraussichtlich 85 Millionen Euro Umsatz generieren - trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise. Das Geschäftsmodell funktioniert anscheinend. ![]() Doch brands4friends ist nicht alleine, immer mehr Markenartikler fangen damit an, ihre Restposten über Shopping-Clubs los zu werden. Aktuell gibt es allein in Deutschland fast 20 verschiedene Anbieter. Vor zwei Jahren waren es gerade einmal eine Handvoll Shopping-Communities, die ehrfürchtig nach Frankreich blickten und sich Vente Privée zum Vorbild nahmen. Und das zu Recht. Vente Privée macht europaweit bereits einen Jahresumsatz von über 600 Millionen Euro. ![]() Doch warum boomen zur Zeit Shopping-Outlets? Andreas Voswinckel, Geschäftsführer der auf den Vertrieb von Restposten spezialisierten Limal GmbH weiß „Mit gut ausgesuchten Restposten und einer sensiblen Preisstrategie können Markenartikler gerade in Krisenzeiten ein positives Image verkaufen und kostengünstiges Onlinemarketing betreiben". Doch das Outlet-Marketing im E-Commerce ist nicht ganz so einfach, auch hier benötigt man Fingerspitzengefühl. Denn das aus dem stationären Handel über Jahrzehnte erprobte Abverkaufskonzept lässt sich nicht so ganz ohne weiteres auf den Onlinehandel übertragen. "Hersteller investieren Millionen ins Marketing, um ein bestimmtes Markenimage zu kreieren", weiß Robert Leonhardt, Gründer des Online-Outlets Brands-Paradise. "Besonders bei der Vermarktung von Überhängen darf dieses Image aber nicht beschädigt werden." Gerade Luxusmarken wollen ihrer Corporate Identity nicht widersprechen und trotz günstigem Abverkauf weiterhin als angesehene Luxusmarke gelten. Und genau hier knüpfen Shopping-Clubs an. Sie bieten den Herstellern den USP, dass ihre Markenware hinter einem geschlossenen Log-in vertrieben wird und so nur registrierte Mitglieder von den zum Teil extrem günstigen Preisen erfahren. Ein Allheilmittel sind Shopping-Clubs für Markenartikler jedoch nicht. Ein großer Nachteil von Shopping-Clubs ist, dass diese kein eigenes Lager besitzen. Dies dämmt zwar die (Lager-)Kosten extrem ein, doch wird die bestellte Ware so oft erst sehr spät an die Kunden verschickt. Meist müssen Kunden so 2 Wochen oder noch länger auf ihr Schnäpchen warten - und das führt oft zu großer Unzufriedenheit. Sollten Sie also überlegen, einen eigenen Online-Outlet-Shop zu eröffenen, so versuchen Sie einen möglichst nahen Kontakt zu Ihren Kunden zu bekommen. Sind Sie offen für Ihre Kunden und Ihre Wünsche/Bedürfnisse, so können Sie davon nur profitieren - und das nicht nur im Online-Geschäft. Laut einer Studie der GfK informieren sich über 70 Prozent aller User vor dem Einkauf in einem Onlineshop online - über Kommentare und Bewertunge anderer Verbraucher. Kundenmeinungen suggerieren Sicherheit und schenken Vertrauen. Meinungsportalen wie ciao, dooyoo oder yopi profitieren schon seit längerem davon. Sie haben bereits einen eigenen Shop? Dann nutzen nutzen Sie die neuen Widgets, kleine Bewertungssysteme, die in E-Commerce-Shops integriert werden können, um Kundenmeinungen zu sammeln. Einfach und unkompliziert. |







Sind Sie auch schon im Online-Shopping-Fieber? Der Online-Outlet-Markt boomt. Markenartikler nutzen diesen Absatzkanal immer häufiger um ihre Saisonware und Restposten an den Mann/die Frau zu bringen. Besonders beliebt sind geschlossene Shopping-Clubs, offene Online-Outlets oder gar ein eigener Markenshop.



