Kennen Sie den Gravatar? |
| Geschrieben von: Stephanie K. |
| 06. November 2009 |
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Nachdem ich Ihnen nun desöfteren von Social Media geschrieben habe, möchte ich Ihnen heute ein kleine Hilfe für ihre zukünftigen Aktivitäten im Netz mit an die Hand geben. Kennen Sie den Gravatar? Oder lassen Sie uns anders anfangen. Kennen Sie den Avatar?
Laut Wikipedia ist ein Avatar "eine künstliche Person oder ein grafischer Stellvertreter einer echten Person in der virtuellen Welt...Avatare werden beispielsweise in Form eines Bildes, Icons oder als 3D-Figur eines Menschen oder sonst irgendeines Wesens dargestellt." Ein Avatar kann somit auch das Bild-Logo Ihres Unternehmens sein. Man könnte sagen, Avatare ersetzen in der virtuellen Welt das Foto, sie sind daher aktuell besonders in den Kommentar-Funktionen in Blogs beliebt. Meldet man sich in einem Blog an, so kann man meist sein "Foto" hochladen, das dann in ewiger Zukunft in diesem einen Blog neben seinem Feedback steht. Ein Gravatar toppt den Avatar. Ein Gravatar ist ein Global Recognized Avatar. Das heißt, der Gravatar ist ein Avatar, der mit der E-Mail-Adresse eines Benutzers verknüpft ist. Gravatar.com bietet z.B. diesen Service an. Hier kann man sich kostenlos ein Benutzerkonto erstellen, einen Avataren auf dessen Server hochladen und dort mit seiner E-Mail-Adresse verknüpfen. Auf diese Weise kann der Nutzer in jedem Blog oder anderem System, das diesen globalen Service unterstützt, seinen individuellen Avatar hinterlassen - ohne sich extra bei jedem Blog registrieren oder mühsam ein Bild hochladen zu müssen. Solch globale Services haben natürlich auch einen gewissen Nachteil. Kritiker bemängeln, dass auf diese Weise ganz einfach umfassende Benutzerprofile erstellt werden können, die der Anbieter für werblicher Zwecke nutzen könnte. Auch Ermittlungsbehörden hätten so leichtes Spiel, einen umfassenden Einblick in die Aktivitäten des Benutzers zu gewinnen. Diese Kritik möchte ich mal dahingestellt lassen. Ich finde den Service auf alle Fälle für unternehmerische Zwecke extrem sinnvoll. Wenn Sie schon die ersten Social Media Marketing Schulungen hatten und ihr Team bezüglich ihrer Unternehmensstrategie gebrieft haben, dann überlegen Sie sich doch einmal, einige Gravatar-Accounts anzulegen. Verknüpfen Sie die E-Mail-Adresse einzelner Mitarbeiter mit ihrem Unternehmens-Avatar und gehen Sie so sicher, dass Ihr Kommentar auch ein Gesicht bekommt. Doch eins ist wichtig: Achten Sie darauf, dass dieser Avatar nur im Zusammenhang mit Ihren unternehmerischen Aktivitäten steht. Sollten Ihre Mitarbeiter privat surfen und Ihre Footprints im Netz verteilen, so sollte dies mit der privaten Adresse geschehen. Das könnte in einigen Fällen ansonsten böse ins Auge gehen... |








