Skandal um Kundenmagazin von Easyjet |
| Geschrieben von: Stephanie K. |
| 23. November 2009 |
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Wer kennt die Problematik von Bild-Verwendungen nicht. Entweder man findet nicht die passenden Bilder oder die, die man findet darf man aus irgendwelchen Gründen nicht kommerziell verwenden.
Dass diese Problematik nicht nur im Internet besteht, sondern auch im Printbereich, das zeigt das jüngste Beispiel von Easyjet. Wie jedes großes Unternehmen, das etwas von sich hält, vertreibt Easyjet sein eigenes Kundenmagazin "Easyjet Traveller". Das Bordmagazin hat eine monatliche Auflage von rund 280.000 Exemplare. Darin werden die Flugreisenden mit Reise- und Shoppingtipps versorgt. Aufgrund eines "kleinen" Fehlers musste das Unternehmen im Monat November alle Exemplare wieder einsammeln. In der aktuellen Ausgabe präsentierten Fotomodels in aufreizender Pose Designerkleidung vor dem Mahnmal, das den ermordeten Juden im Dritten Reich gewidmet ist. In britischen und israelischen Zeitungen kam es aufgrund dieser Fotostrecke zu lautstarken Protesten. Mittlerweile hat sich das Unternehmen für den Vorfall entschuldigt, meldet die Financial Times Deutschland und zieht auch schon sein Magazin zurück. ![]() Easyjet erklärte, die Motive seien von einer Werbeagentur extern produzuiert worden und man habe die Fotostrecke erst nach Drucklegung zu Gesicht bekommen. Als Konsequenz aus diesen unangenehmen Vorfall will das Unternehmen die Agenturbeziehung überprüfen. Die Mahnmals-Stiftung selbst gab gegenüber der FTD an, dass eine Foto-Genehmigung nicht erteilt worden sei. Anscheinend sei eine derartige Genehmeigung generell nicht für kommerzielle Aufnahmen erhältlich. |









