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Recherchieren Sie schon oder surfen Sie noch?

09. Februar 2009

Haben Sie es auch schon einmal erlebt, dass Sie für eine Analyse im Netz recherchierten und sich nachts um 4 Uhr dabei ertappten, dass Sie noch immer keine brauchbaren Informationen gefunden haben.

Die Stunden sind dahingerast, Sie sind keinen Schritt weiter – und doch hatten Sie eine Menge Spaß. Ich muss Ihnen an dieser Stelle sagen, Sie haben nicht recherchiert, Sie sind gesurft.  Der kleine aber feine Unterschied liegt in der strategischen Herangehensweise an das Thema und die systematische Suche im Web. Machen Sie sich immer von Anfang an klar, welche Informationen Sie am Ende haben möchten. So können Sie während der Suche sofort unterscheiden, ob eine gefundene Information für Sie „Need to know“ oder doch nur „Nice to have“ ist.  Es gibt wohl mehrere Herangehensweisen eine Information im World Wide Web zu suchen, die wohl gängigste ist wohl das „googlen“. Doch bedenken Sie dabei immer: Es gibt noch ein Netz hinter Google. Was ich damit meine? Ich habe von einer Schätzung gehört, die besagt, dass ca. 40 % vom WWW nicht von Google erfasst werden. Dies hat u.a. den Grund, dass z.B. die kompletten Datenbanken von großen Staatsbibliotheken in einer nicht-google-lesbaren Sprache geschrieben wurden. Trotzdem ist Google die wohl beliebteste Suchmaschine.  Um Ihr Suchverfahren zu optimieren, gebe ich Ihnen den einfachen Tipp, mit Google und alle seinen Optionen zu spielen. Nutzen Sie auch mal andere Funktionen als die Web- oder Bildersuche - Sie werden sehen, wenn Sie nicht nur damit arbeiten, sondern es auch voll ausnutzen, werden Sie sich in Zukunft sehr viel Zeit sparen!
Aber vergessen Sie nicht, auch andere Möglichkeiten der Internetrecherche zu nutzen, um auch einmal ins „Deep Web“ zu gelangen. Gute Anlaufstellen hierfür sind Verbände, private und betriebliche Seiten oder Internetauftritte von Institutionen und bekannten Persönlichkeiten. Auch Datenbanken von Universitäten und Bibliotheken sind oft gute Möglichkeiten Hintergrundwissen zu erlangen. Und vergessen Sie niemals das persönliche Gespräch, denn hiervon können Sie oft am meisten profitieren…